Exportkontrolle 2024 – Vorläufige Rüstungsexportzahlen veröffentlicht

01.03.2025

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) hat die vorläufigen Zahlen zu Rüstungsexportgenehmigungen für 2024 veröffentlicht. Wichtig für Unternehmen im Außenhandel und Logistik:

  • 86 % der Exportgenehmigungen gingen an enge Partnerländer (z. B. EU, NATO, gleichgestellte Staaten).

  • 62 % der Genehmigungen waren explizit zur Unterstützung internationaler Partner, u. a. im Rahmen der Ukrainehilfe.

  • Betrachteter Zeitraum: 1. Januar bis 17. Dezember 2024.

  • Es handelt sich um vorläufige Werte – der endgültige Jahresbericht folgt.

Relevanz für Zoll- und Exportabwicklung

  • Exportkontrolle bleibt politisch sensibel – Prüfpflichten für betroffene Güter nehmen tendenziell zu.

  • Sorgfaltspflichten und Dokumentationsanforderungen steigen, besonders bei dual-use-Gütern und Lieferungen in Drittstaaten.

  • Unternehmen sollten ihre interne Exportkontrolle (ICP) aktuell halten und Genehmigungspflichten regelmäßig prüfen.


Die aktuelle Exportpolitik bleibt restriktiv, aber planbar – vor allem für Exporte in Partnerländer. Als Zollagentur empfehlen wir: frühzeitig prüfen, klar dokumentieren, Genehmigungsprozesse einhalten.

Bei Fragen zu Ausfuhranmeldungen, Güterlisten oder Genehmigungspflichten unterstützen wir Sie gern.

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