EU beschließt Antidumpingzölle auf PET-Importe aus China

01.06.2024

Die Europäische Kommission hat mit Wirkung zum 3. April 2024 dauerhafte Antidumpingzölle auf Polyethylenterephthalat (PET)-Importe aus China erlassen. Diese Strategie soll europäische Unternehmen schützen und rund 1.500 Arbeitsplätze in der EU erhalten. Gleichzeitig hat die EU ihre Einschätzung zu staatlich verursachten Wettbewerbsverzerrungen in der chinesischen Wirtschaft revidiert. Die Vorwürfe gehen auf eine Untersuchung der EU zurück, die ergab, dass chinesische PET-Importe die Produktionskosten der EU erheblich unterboten. Diese billigen Importe zwangen europäische Unternehmen, ihre Preise deutlich zu senken, was letztlich dazu führte, dass sie ihre Produkte mit Verlust verkaufen mussten. Um diesen Schaden zu verhindern, hat die EU bereits am 27. November 2023 vorübergehende Antidumpingmaßnahmen eingeführt, die je nach chinesischem Hersteller zwischen 6,6 % und 24,2 % liegen. Die bestätigten Maßnahmen gelten für die nächsten fünf Jahre. Der PET-Markt der Europäischen Union wird auf rund 5,5 Milliarden Euro geschätzt. PET wird in verschiedenen Anwendungen eingesetzt, unter anderem zur Herstellung von Plastikflaschen, Folien und Textilfasern, und ist vollständig recycelbar. Der Vorschlag unterstreicht den Willen der EU, unlauteren Wettbewerb zu bekämpfen und ihren Unternehmen gerechte Marktbedingungen zu garantieren. zur Quelle

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